Sandsteinskulptur „Der Besuch beim Wassermann/Woglěd pla nykusa“
Ort
Cottbus
Ort
Cottbus
Koordinaten
51.761215
14.3333
14.3333
Koordinaten
51.761215
14.3333
Kategorie
Über das Objekt
Die Sandsteinstele mit niedersorbischer/wendischer und deutscher Aufschrift wurde 1987 im Zuge der städteplanerischen Gestaltung des Wendischen Viertels innerhalb der Cottbuser Altstadt aufgestellt. Der Bildhauer Johannes Peschel (geb. 1931) hat in seiner Skulptur die Tracht der Sorben/Wenden, typische Musikinstrumente und heimische Tierarten künstlerisch dargestellt. Über alledem thront der Wassermann als Sagengestalt.
Die ca. drei Meter hohe Sandsteinskulptur steht auf einem 90 mal 90 Zentimeter großen Sockel aus Ziegelstein. Die Skulptur zeigt übereinander verschiedene Figuren (Frauen und Männer beim Tanz in Tracht), Tiere (Storch, Frosch, Krebs, Fisch) und Musikanten (mit kleiner und großer sorbischer Geige und Tarakawa bzw. Schalmei) sowie zuoberst den thronenden Wassermann. Der Fuß der Figur trägt die Signatur des Künstlers wie auch folgende deutsche und niedersorbische/wendische Inschrift: „Der Besuch beim Wassermann – Die Sage vom Wassermann, seiner Tochter und dem klugen Burschen / Woglěd pla nykusa – Powěsć wo nykusu, wo jogo rědnej źowce a wo mudrym golcu.”
Ab 1984 erfuhr das Cottbuser Stadtzentrum eine Neugestaltung. Es entstand das Wendische Viertel in Plattenbauweise und mit altstadttypischer Fassadenstruktur. Im Rahmen der Förderung baubezogener Kunst wurden deutsche und sorbische/wendische Künstler mit der Ausgestaltung beauftragt. Die Sandsteinstele ist das einzige Kunstobjekt im Freiraum der Stadt, welches auch eine niedersorbische/wendische Aufschrift trägt.
Die ca. drei Meter hohe Sandsteinskulptur steht auf einem 90 mal 90 Zentimeter großen Sockel aus Ziegelstein. Die Skulptur zeigt übereinander verschiedene Figuren (Frauen und Männer beim Tanz in Tracht), Tiere (Storch, Frosch, Krebs, Fisch) und Musikanten (mit kleiner und großer sorbischer Geige und Tarakawa bzw. Schalmei) sowie zuoberst den thronenden Wassermann. Der Fuß der Figur trägt die Signatur des Künstlers wie auch folgende deutsche und niedersorbische/wendische Inschrift: „Der Besuch beim Wassermann – Die Sage vom Wassermann, seiner Tochter und dem klugen Burschen / Woglěd pla nykusa – Powěsć wo nykusu, wo jogo rědnej źowce a wo mudrym golcu.”
Ab 1984 erfuhr das Cottbuser Stadtzentrum eine Neugestaltung. Es entstand das Wendische Viertel in Plattenbauweise und mit altstadttypischer Fassadenstruktur. Im Rahmen der Förderung baubezogener Kunst wurden deutsche und sorbische/wendische Künstler mit der Ausgestaltung beauftragt. Die Sandsteinstele ist das einzige Kunstobjekt im Freiraum der Stadt, welches auch eine niedersorbische/wendische Aufschrift trägt.
Über das Objekt
Die Sandsteinstele mit niedersorbischer/wendischer und deutscher Aufschrift wurde 1987 im Zuge der städteplanerischen Gestaltung des Wendischen Viertels innerhalb der Cottbuser Altstadt aufgestellt. Der Bildhauer Johannes Peschel (geb. 1931) hat in seiner Skulptur die Tracht der Sorben/Wenden, typische Musikinstrumente und heimische Tierarten künstlerisch dargestellt. Über alledem thront der Wassermann als Sagengestalt.
Die ca. drei Meter hohe Sandsteinskulptur steht auf einem 90 mal 90 Zentimeter großen Sockel aus Ziegelstein. Die Skulptur zeigt übereinander verschiedene Figuren (Frauen und Männer beim Tanz in Tracht), Tiere (Storch, Frosch, Krebs, Fisch) und Musikanten (mit kleiner und großer sorbischer Geige und Tarakawa bzw. Schalmei) sowie zuoberst den thronenden Wassermann. Der Fuß der Figur trägt die Signatur des Künstlers wie auch folgende deutsche und niedersorbische/wendische Inschrift: „Der Besuch beim Wassermann – Die Sage vom Wassermann, seiner Tochter und dem klugen Burschen / Woglěd pla nykusa – Powěsć wo nykusu, wo jogo rědnej źowce a wo mudrym golcu.”
Ab 1984 erfuhr das Cottbuser Stadtzentrum eine Neugestaltung. Es entstand das Wendische Viertel in Plattenbauweise und mit altstadttypischer Fassadenstruktur. Im Rahmen der Förderung baubezogener Kunst wurden deutsche und sorbische/wendische Künstler mit der Ausgestaltung beauftragt. Die Sandsteinstele ist das einzige Kunstobjekt im Freiraum der Stadt, welches auch eine niedersorbische/wendische Aufschrift trägt.
Autor:in der Objektbeschreibung
Atanasov, Katja
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Autor:in der Objektbeschreibung
Atanasov, Katja
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Literaturhinweise
Nowak-Neumann, Martin 2021: Sagen der Lausitz, Bautzen.
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóśebuz (=Cottbuser Blätter, Sonderheft), S. 31.
Stadtverwaltung Cottbus – Kulturamt (Kunstsammlung), Objekt-Nummer 122.
Literaturhinweise
Nowak-Neumann, Martin 2021: Sagen der Lausitz, Bautzen.
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóśebuz (=Cottbuser Blätter, Sonderheft), S. 31.
Stadtverwaltung Cottbus – Kulturamt (Kunstsammlung), Objekt-Nummer 122.
Fotos