Sorbenbrunnen
Ort
Cottbus
Ort
Cottbus
Koordinaten
51.75907
14.3335
14.3335
Koordinaten
51.75907
14.3335
Kategorie
Ăber das Objekt
Der Sorbenbrunnen liegt inmitten der Spremberger StraĂe in der Altstadt von Cottbus/ChĂłĆebuz. Er wurde 1976 vom Bildhauer JĂŒrgen v. Woyski (1929â2000) aus glasierten Klinkerplatten geschaffen. Kunsthandwerkliche Elemente zeigen neben Tier- und Pflanzenmotiven Muster, die bei den Sorben/Wenden typisch sind, z. B. auf Trachtenröcken.
Im Oktober 1976 erfolgte die Einweihung der Spremberger StraĂe als FuĂgĂ€ngerzone mit Sitzbereichen, Beetpflanzungen und einer anspruchsvollen Platten- bzw. Pflastergestaltung. In unmittelbarer Nachbarschaft der damaligen Schlosskirche, die seit 2014 von der jĂŒdischen Gemeinde als Synagoge genutzt wird, wurde der Sorbenbrunnen errichtet. Die Keramikkacheln kamen aus dem VEB Zierkeramikwerk Krauschwitz/KruĆĄwica. Die beiden Brennmeister SchĂŒtze und Heller sind in der zentralen SĂ€ule des Brunnenensembles verewigt. Vier unterschiedlich hohe SĂ€ulen tragen Beckenschalen, aus denen sich Wasser in das groĂe Brunnenbecken ergieĂt. Die glasierten KlinkersĂ€ulen und Becken sind mit floralen und ornamentalen Elementen versehen, die an Motive der noch in der Lausitz gepflegten Blaudrucktechnik bzw. sorbischer/wendischer Stickkunst erinnern. Weiterhin zeigt der Brunnen ein TaubenpĂ€rchen, vielleicht als Friedenstauben, und einen Hahn. Der Sorbenbrunnen wurde 2013 saniert.
Woyski war seinerzeit als Grafiker und Bildhauer bei der Stadt Hoyerswerda/WĂłrjejce tĂ€tig. Er schuf vornehmlich Plastiken im Freiraum (Blechenplastik), und dies weit ĂŒber die Niederlausitz hinaus. DafĂŒr wurde er 1961 mit dem âCarl-Blechen-Preisâ und vier Jahre spĂ€ter mit dem âKunstpreis der DDRâ ausgezeichnet.
Im Oktober 1976 erfolgte die Einweihung der Spremberger StraĂe als FuĂgĂ€ngerzone mit Sitzbereichen, Beetpflanzungen und einer anspruchsvollen Platten- bzw. Pflastergestaltung. In unmittelbarer Nachbarschaft der damaligen Schlosskirche, die seit 2014 von der jĂŒdischen Gemeinde als Synagoge genutzt wird, wurde der Sorbenbrunnen errichtet. Die Keramikkacheln kamen aus dem VEB Zierkeramikwerk Krauschwitz/KruĆĄwica. Die beiden Brennmeister SchĂŒtze und Heller sind in der zentralen SĂ€ule des Brunnenensembles verewigt. Vier unterschiedlich hohe SĂ€ulen tragen Beckenschalen, aus denen sich Wasser in das groĂe Brunnenbecken ergieĂt. Die glasierten KlinkersĂ€ulen und Becken sind mit floralen und ornamentalen Elementen versehen, die an Motive der noch in der Lausitz gepflegten Blaudrucktechnik bzw. sorbischer/wendischer Stickkunst erinnern. Weiterhin zeigt der Brunnen ein TaubenpĂ€rchen, vielleicht als Friedenstauben, und einen Hahn. Der Sorbenbrunnen wurde 2013 saniert.
Woyski war seinerzeit als Grafiker und Bildhauer bei der Stadt Hoyerswerda/WĂłrjejce tĂ€tig. Er schuf vornehmlich Plastiken im Freiraum (Blechenplastik), und dies weit ĂŒber die Niederlausitz hinaus. DafĂŒr wurde er 1961 mit dem âCarl-Blechen-Preisâ und vier Jahre spĂ€ter mit dem âKunstpreis der DDRâ ausgezeichnet.
Ăber das Objekt
Der Sorbenbrunnen liegt inmitten der Spremberger StraĂe in der Altstadt von Cottbus/ChĂłĆebuz. Er wurde 1976 vom Bildhauer JĂŒrgen v. Woyski (1929â2000) aus glasierten Klinkerplatten geschaffen. Kunsthandwerkliche Elemente zeigen neben Tier- und Pflanzenmotiven Muster, die bei den Sorben/Wenden typisch sind, z. B. auf Trachtenröcken.
Im Oktober 1976 erfolgte die Einweihung der Spremberger StraĂe als FuĂgĂ€ngerzone mit Sitzbereichen, Beetpflanzungen und einer anspruchsvollen Platten- bzw. Pflastergestaltung. In unmittelbarer Nachbarschaft der damaligen Schlosskirche, die seit 2014 von der jĂŒdischen Gemeinde als Synagoge genutzt wird, wurde der Sorbenbrunnen errichtet. Die Keramikkacheln kamen aus dem VEB Zierkeramikwerk Krauschwitz/KruĆĄwica. Die beiden Brennmeister SchĂŒtze und Heller sind in der zentralen SĂ€ule des Brunnenensembles verewigt. Vier unterschiedlich hohe SĂ€ulen tragen Beckenschalen, aus denen sich Wasser in das groĂe Brunnenbecken ergieĂt. Die glasierten KlinkersĂ€ulen und Becken sind mit floralen und ornamentalen Elementen versehen, die an Motive der noch in der Lausitz gepflegten Blaudrucktechnik bzw. sorbischer/wendischer Stickkunst erinnern. Weiterhin zeigt der Brunnen ein TaubenpĂ€rchen, vielleicht als Friedenstauben, und einen Hahn. Der Sorbenbrunnen wurde 2013 saniert.
Woyski war seinerzeit als Grafiker und Bildhauer bei der Stadt Hoyerswerda/WĂłrjejce tĂ€tig. Er schuf vornehmlich Plastiken im Freiraum (Blechenplastik), und dies weit ĂŒber die Niederlausitz hinaus. DafĂŒr wurde er 1961 mit dem âCarl-Blechen-Preisâ und vier Jahre spĂ€ter mit dem âKunstpreis der DDRâ ausgezeichnet.
Autor:in der Objektbeschreibung
Atanasov, Katja
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Autor:in der Objektbeschreibung
Atanasov, Katja
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Literaturhinweise
Ackermann, Irmgard/Cante, Marcus/Mues, Antje 2001: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg, Stadt Cottbusâ, Bd. 2.1: Stadt Cottbus, Worms, S. 179-180.
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus â Serbski ChĂłĆebuz (=Cottbuser BlĂ€tter, Sonderheft), S. 34.
Stadtverwaltung Cottbus â Kulturamt (Kunstsammlung) Objekt-Nummer 57.
Literaturhinweise
Ackermann, Irmgard/Cante, Marcus/Mues, Antje 2001: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg, Stadt Cottbusâ, Bd. 2.1: Stadt Cottbus, Worms, S. 179-180.
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus â Serbski ChĂłĆebuz (=Cottbuser BlĂ€tter, Sonderheft), S. 34.
Stadtverwaltung Cottbus â Kulturamt (Kunstsammlung) Objekt-Nummer 57.
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