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Wandbild „Marktszene“

Ort
Cottbus
Ort
Cottbus
Koordinaten
51.759333
14.331889
Koordinaten
51.759333
14.331889
Kategorie
baugebundene Kunst
Kategorie
baugebundene Kunst
Über das Objekt
Das 1969/70 vom Maler und Grafiker Dieter Dreßler (1932–2011) konzipierte Wandmosaik an der Stadtmauer zeigt eine historische Marktszene. Sorbische/wendische BĂ€uerinnen boten noch bis in die 2. HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts in ihrer Alltagstracht Waren feil, z. B. auf dem dahinterliegenden Altmarkt.
Das großflĂ€chige farbige Steinmosaik befindet sich an der Außenwand der ehemaligen GaststĂ€tte „Am Stadttor“. Es ist etwa sechs mal drei Meter groß, und wird als „Marktszene“ oder auch „Cottbuser Bauernmarkt“ bezeichnet. Dargestellt sind vier Frauen in ihrer detailreichen niedersorbischen/wendischen Tracht sowie ein Fischer mit weiteren GerĂ€tschaften wie Butter- und Gurkenfass. Sie bieten ihre Produkte in Körben und Kisten feil: Zwiebeln, Porree, Gurken, Äpfel und Fische.
Der damals in Spremberg/Grodk lebende Maler und Grafiker Dieter Dreßler hat ein Mosaik mit sorbischen/wendischen Motiven konzipiert. 1969/70 wurde sein Entwurf in der Werkstattgemeinschaft von Elisabeth Jeske (1921–2002) und Heinrich Jungebloedt (1894–1976) ausgefĂŒhrt, die u. a. an den Restaurierungen des Pergamonaltars in Berlin beteiligt waren. Die Signatur der beiden KĂŒnstler findet sich rechts unten im Bild.
Das Wandmosaik ist in die Denkmalliste der Stadt Cottbus/Chóƛebuz eingetragen.
Über das Objekt
Das 1969/70 vom Maler und Grafiker Dieter Dreßler (1932–2011) konzipierte Wandmosaik an der Stadtmauer zeigt eine historische Marktszene. Sorbische/wendische BĂ€uerinnen boten noch bis in die 2. HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts in ihrer Alltagstracht Waren feil, z. B. auf dem dahinterliegenden Altmarkt.
Das großflĂ€chige farbige Steinmosaik befindet sich an der Außenwand der ehemaligen GaststĂ€tte „Am Stadttor“. Es ist etwa sechs mal drei Meter groß, und wird als „Marktszene“ oder auch „Cottbuser Bauernmarkt“ bezeichnet. Dargestellt sind vier Frauen in ihrer detailreichen niedersorbischen/wendischen Tracht sowie ein Fischer mit weiteren GerĂ€tschaften wie Butter- und Gurkenfass. Sie bieten ihre Produkte in Körben und Kisten feil: Zwiebeln, Porree, Gurken, Äpfel und Fische.
Der damals in Spremberg/Grodk lebende Maler und Grafiker Dieter Dreßler hat ein Mosaik mit sorbischen/wendischen Motiven konzipiert. 1969/70 wurde sein Entwurf in der Werkstattgemeinschaft von Elisabeth Jeske (1921–2002) und Heinrich Jungebloedt (1894–1976) ausgefĂŒhrt, die u. a. an den Restaurierungen des Pergamonaltars in Berlin beteiligt waren. Die Signatur der beiden KĂŒnstler findet sich rechts unten im Bild.
Das Wandmosaik ist in die Denkmalliste der Stadt Cottbus/Chóƛebuz eingetragen.
Autor:in der Objektbeschreibung
Atanasov, Katja
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Autor:in der Objektbeschreibung
Atanasov, Katja
Roggan, Alfred
Schurmann, Peter
(01.12.2025)
Literaturhinweise
Ackermann, Irmgard/Cante, Marcus/Mues, Antje 2001: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg, Stadt Cottbus“, Bd. 2.1: Stadt Cottbus, Worms, S. 103-105, 295.
Martin Maleschka: Baubezogene Kunst DDR. Kunst im öffentlichen Raum 1950 bis 1990. Berlin 2019.

GEDOK - Brandenburg e.V. (Hrsg.): Elisabeth Jeske - Heinrich-Jungebloedt - Mosaiken. Rangsdorf 1995.

Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóƛebuz (=Cottbuser BlĂ€tter, Sonderheft), S. 34.

Stadtverwaltung Cottbus – Kulturamt (Kunstsammlung) Objekt-Nummer 159.
Literaturhinweise
Ackermann, Irmgard/Cante, Marcus/Mues, Antje 2001: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg, Stadt Cottbus“, Bd. 2.1: Stadt Cottbus, Worms, S. 103-105, 295.
Martin Maleschka: Baubezogene Kunst DDR. Kunst im öffentlichen Raum 1950 bis 1990. Berlin 2019.
GEDOK - Brandenburg e.V. (Hrsg.): Elisabeth Jeske - Heinrich-Jungebloedt - Mosaiken. Rangsdorf 1995.
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóƛebuz (=Cottbuser BlĂ€tter, Sonderheft), S. 34.
Stadtverwaltung Cottbus – Kulturamt (Kunstsammlung) Objekt-Nummer 159.
Fotos