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Sorbische Webstube Drebkau

Ort
Drebkau
Ort
Drebkau
Koordinaten
51.658353
14.219836
Koordinaten
51.658353
14.219836
Kategorie
GebÀude
Kategorie
GebÀude
Über das Objekt
In einem 1806 errichteten spĂ€tbarocken Wohn- und Gasthaus am Drebkauer Markt befindet sich seit dem Jahr 2000 eine umfangreiche Sammlung sorbischer Volkskunst. Sie geht auf den sorbischen Volkskundler Lotar Balke (1928–2008) zurĂŒck und setzt Schwerpunkte bei verzierten Ostereiern und der Handweberei.
Lotar Balke sammelte seit den 1950er Jahren verzierte Ostereier aus der Lausitz, aber auch aus anderen LĂ€ndern. Bis zu seinem Tod wuchs seine Sammlung auf etwa 3.000 Exemplare an. Sie bildet heute den Kern der Ausstellung. DarĂŒber hinaus sammelte Balke GegenstĂ€nde zur Handweberei und zur sorbischen Tracht, zu denen er grundlegende Arbeiten veröffentlichte. Auch mit der Stadtgeschichte Drebkaus beschĂ€ftigte er sich intensiv.
1982 eröffnete Balke zunĂ€chst eine kleine heimatkundliche Sammlung. Nachdem die Stadt Drebkau das Haus Markt 10 saniert hatte, konnte er dort im Jahr 2000 die „Sorbische Webstube Drebkau“ eröffnen. Seither verbindet die Einrichtung eine stadtgeschichtliche mit einer volkskundlich-sorabistischen Sammlung. Im Jahr 2002 ĂŒbergab Balke seine Sammlung als Stiftung an die Stadt Drebkau. AnlĂ€sslich seines zehnten Todestages erhielt das GebĂ€ude 2018 den Namen „Dr. Lotar Balke Haus“.
Das historische MarktgebÀude ist als Baudenkmal in der Denkmalliste des Landes Brandenburg verzeichnet.
Über das Objekt
In einem 1806 errichteten spĂ€tbarocken Wohn- und Gasthaus am Drebkauer Markt befindet sich seit dem Jahr 2000 eine umfangreiche Sammlung sorbischer Volkskunst. Sie geht auf den sorbischen Volkskundler Lotar Balke (1928–2008) zurĂŒck und setzt Schwerpunkte bei verzierten Ostereiern und der Handweberei.
Lotar Balke sammelte seit den 1950er Jahren verzierte Ostereier aus der Lausitz, aber auch aus anderen LĂ€ndern. Bis zu seinem Tod wuchs seine Sammlung auf etwa 3.000 Exemplare an. Sie bildet heute den Kern der Ausstellung. DarĂŒber hinaus sammelte Balke GegenstĂ€nde zur Handweberei und zur sorbischen Tracht, zu denen er grundlegende Arbeiten veröffentlichte. Auch mit der Stadtgeschichte Drebkaus beschĂ€ftigte er sich intensiv.
1982 eröffnete Balke zunĂ€chst eine kleine heimatkundliche Sammlung. Nachdem die Stadt Drebkau das Haus Markt 10 saniert hatte, konnte er dort im Jahr 2000 die „Sorbische Webstube Drebkau“ eröffnen. Seither verbindet die Einrichtung eine stadtgeschichtliche mit einer volkskundlich-sorabistischen Sammlung. Im Jahr 2002 ĂŒbergab Balke seine Sammlung als Stiftung an die Stadt Drebkau. AnlĂ€sslich seines zehnten Todestages erhielt das GebĂ€ude 2018 den Namen „Dr. Lotar Balke Haus“.
Das historische MarktgebÀude ist als Baudenkmal in der Denkmalliste des Landes Brandenburg verzeichnet.
Autor:in der Objektbeschreibung
Lorenz, Robert
(26.06.2026)
Autor:in der Objektbeschreibung
Lorenz, Robert
(26.06.2026)
Literaturhinweise
https://www.sorbische-webstube.de/seite/583709/museum-sorbische-webstube-drebkau.html [letzter Zugriff: 26.06.2026]
Malinkowa, Trudla: Sorbische Denkmale. Bautzen 2022, S. 222-223.
Literaturhinweise
https://www.sorbische-webstube.de/seite/583709/museum-sorbische-webstube-drebkau.html [letzter Zugriff: 26.06.2026]
Malinkowa, Trudla: Sorbische Denkmale. Bautzen 2022, S. 222-223.
Fotos