Gedenkstein fĂŒr GroĂ Lieskow
Ort
GroĂ Lieskow
Ort
GroĂ Lieskow
Koordinaten
51.799148
14.445616
14.445616
Koordinaten
51.799148
14.445616
Kategorie
Ăber das Objekt
Der Gedenkstein fĂŒr GroĂ Lieskow steht seit 2019 nahe dem Rundweg um den Cottbuser Ostsee. Ein Granitfindling mit dem Ortsnamen in deutscher und niedersorbischer Sprache erinnert dort an das fĂŒr den Tagebau Cottbus-Nord abgebrochene Dorf. Eine SchutzhĂŒtte und eine Infotafel zur Ortsgeschichte ergĂ€nzen den Gedenkort.
Das Pfarrdorf GroĂ Lieskow wurde 1983/84 zugunsten des Tagebaus Cottbus-Nord abgebrochen. 1976/77 waren bereits Teildevastierungen erfolgt. Nach amtlichen Angaben mussten insgesamt 255 Menschen umgesiedelt werden. Die meisten von ihnen zogen in Neubaugebiete von Cottbus.
AnlÀsslich des 16. Tages der abgebaggerten sorbischen Dörfer wurde die GedenkstÀtte am 8. Juni 2013 zunÀchst auf der ehemaligen Ortsflur von Groà Lieskow eingeweiht. Wegen notwendiger bergbaulicher Sanierungsarbeiten musste sie 2019 an ihren heutigen Standort verlegt werden.
Das Pfarrdorf GroĂ Lieskow wurde 1983/84 zugunsten des Tagebaus Cottbus-Nord abgebrochen. 1976/77 waren bereits Teildevastierungen erfolgt. Nach amtlichen Angaben mussten insgesamt 255 Menschen umgesiedelt werden. Die meisten von ihnen zogen in Neubaugebiete von Cottbus.
AnlÀsslich des 16. Tages der abgebaggerten sorbischen Dörfer wurde die GedenkstÀtte am 8. Juni 2013 zunÀchst auf der ehemaligen Ortsflur von Groà Lieskow eingeweiht. Wegen notwendiger bergbaulicher Sanierungsarbeiten musste sie 2019 an ihren heutigen Standort verlegt werden.
Ăber das Objekt
Der Gedenkstein fĂŒr GroĂ Lieskow steht seit 2019 nahe dem Rundweg um den Cottbuser Ostsee. Ein Granitfindling mit dem Ortsnamen in deutscher und niedersorbischer Sprache erinnert dort an das fĂŒr den Tagebau Cottbus-Nord abgebrochene Dorf. Eine SchutzhĂŒtte und eine Infotafel zur Ortsgeschichte ergĂ€nzen den Gedenkort.
Das Pfarrdorf GroĂ Lieskow wurde 1983/84 zugunsten des Tagebaus Cottbus-Nord abgebrochen. 1976/77 waren bereits Teildevastierungen erfolgt. Nach amtlichen Angaben mussten insgesamt 255 Menschen umgesiedelt werden. Die meisten von ihnen zogen in Neubaugebiete von Cottbus.
AnlÀsslich des 16. Tages der abgebaggerten sorbischen Dörfer wurde die GedenkstÀtte am 8. Juni 2013 zunÀchst auf der ehemaligen Ortsflur von Groà Lieskow eingeweiht. Wegen notwendiger bergbaulicher Sanierungsarbeiten musste sie 2019 an ihren heutigen Standort verlegt werden.
Autor:in der Objektbeschreibung
Lorenz, Robert
(26.06.2026)
(26.06.2026)
Autor:in der Objektbeschreibung
Lorenz, Robert
(26.06.2026)
Literaturhinweise
Förster, Frank: Verschwundene Dörfer im Lausitzer Kohlerevier. Bautzen 2014, S. 83-92.
Archiv verschwundener Orte Forst/Horno: Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlung. Forst/Horno 2010, S. 96-97.
Literaturhinweise
Förster, Frank: Verschwundene Dörfer im Lausitzer Kohlerevier. Bautzen 2014, S. 83-92.
Archiv verschwundener Orte Forst/Horno: Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlung. Forst/Horno 2010, S. 96-97.