Im östlichen Teil der Niederlausitz wurde der Maibaum bis in die 1940er Jahre erst zu Pfingsten aufgestellt und zu Johanni gefÀllt. Daher auch die Bezeichnung Pfingstbaum. In der Zeit des Nationalsozialismus sollte der Baum nicht mehr zu Pfingsten, sondern zum 1. Mai aufgestellt werden. Nach 1945 wurde dieser Termin beibehalten. Seit einigen Jahren wird in einigen Ortschaften wieder explizit ein Pfingstbaum aufgestellt.
Es ist lebendiges Kulturerbe, das sich durch seine Dynamik auszeichnet. Das bedeutet, dass es sich in der AusfĂŒhrung und Weitergabe ĂŒber Generationen hinweg wandelt und anpasst. Dadurch wird es tradiert und bleibt lebendig.
Allgemeine Beschreibung
Im östlichen Teil der Niederlausitz wurde der Maibaum bis in die 1940er Jahre erst zu Pfingsten aufgestellt und zu Johanni gefÀllt. Daher auch die Bezeichnung Pfingstbaum. In der Zeit des Nationalsozialismus sollte der Baum nicht mehr zu Pfingsten, sondern zum 1. Mai aufgestellt werden. Nach 1945 wurde dieser Termin beibehalten. Seit einigen Jahren wird in einigen Ortschaften wieder explizit ein Pfingstbaum aufgestellt.
Es ist lebendiges Kulturerbe, das sich durch seine Dynamik auszeichnet. Das bedeutet, dass es sich in der AusfĂŒhrung und Weitergabe ĂŒber Generationen hinweg wandelt und anpasst. Dadurch wird es tradiert und bleibt lebendig.
Pandemiebedingt gab es in diesem Jahr (2020) nur einen kleinen Pfingstbaum mit dem Verweis, dass es nĂ€chstes Jahr hoffentlich wieder ein Aufstellen gibt. Traditionell findet der Brauch so statt: Anstelle des Maibaumstellens ist in Drehnow nach der Wende das einstige Pfingstbaumstellen wiederbelebt worden. Das Pfingstbaumstellen ist die ursprĂŒnglichere Tradition. Man schmĂŒckte gleichzeitig die Hoftore mit kleinen Birken an den Tor- und TĂŒrpfeilern. Das Pfingstbaumstellen findet traditionell auf dem Dorfplatz statt. Die Jugend des Ortes, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und engagierte Dorfbewohner, etwa Handwerker, treffen sich auf dem Dorfplatz zum Pfingstbaumstellen. Die Jugend sorgt fĂŒr das leibliche Wohl, es wird ein Schwein gegrillt, GetrĂ€nke werden organisiert und natĂŒrlich muss der Baum aufgestellt werden. Der Baum wird geschĂ€lt, von der Jugend wird ein Kranz gewunden und die sorbische Fahne wird gehisst. Der Pfingstbaum in Drehnow wird per Hand und ohne Hilfe von Technik aufgestellt, daher ist der Baum nicht so groĂ. Das Aufstellen des Baumes endet mit einem gemĂŒtlichen Beisammensein der Beteiligten und Schaulustigen.
Lokale Besonderheiten
Pandemiebedingt gab es in diesem Jahr (2020) nur einen kleinen Pfingstbaum mit dem Verweis, dass es nĂ€chstes Jahr hoffentlich wieder ein Aufstellen gibt. Traditionell findet der Brauch so statt: Anstelle des Maibaumstellens ist in Drehnow nach der Wende das einstige Pfingstbaumstellen wiederbelebt worden. Das Pfingstbaumstellen ist die ursprĂŒnglichere Tradition. Man schmĂŒckte gleichzeitig die Hoftore mit kleinen Birken an den Tor- und TĂŒrpfeilern. Das Pfingstbaumstellen findet traditionell auf dem Dorfplatz statt. Die Jugend des Ortes, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und engagierte Dorfbewohner, etwa Handwerker, treffen sich auf dem Dorfplatz zum Pfingstbaumstellen. Die Jugend sorgt fĂŒr das leibliche Wohl, es wird ein Schwein gegrillt, GetrĂ€nke werden organisiert und natĂŒrlich muss der Baum aufgestellt werden. Der Baum wird geschĂ€lt, von der Jugend wird ein Kranz gewunden und die sorbische Fahne wird gehisst. Der Pfingstbaum in Drehnow wird per Hand und ohne Hilfe von Technik aufgestellt, daher ist der Baum nicht so groĂ. Das Aufstellen des Baumes endet mit einem gemĂŒtlichen Beisammensein der Beteiligten und Schaulustigen.