Reliefowej plastice Žnjowne nałogi a Zapust
Město
Chóśebuz
Město
Chóśebuz
Koordinaty
51.76093
14.333453
14.333453
Koordinaty
51.76093
14.333453
Kategorija
Wó objekśe
Toś to wopisanje tuchylu bóžko njepśedlažy w dolnoserbskej rěcy.
Im Außenbereich des Restaurants Piato befinden sich zwei von ehemals drei Relieftafeln mit Darstellungen sorbischer/wendischer Bräuche. Die beiden erhaltenen Reliefs zeigen Szenen des sogenannten Hahnrupfens („Łapanje kokota“), einem Erntebrauch. Das dritte Relief zum Fastnachtsbraauch „Zapust“ ging Anfang der 1990er Jahre verloren. Geschaffen wurden die Tafeln 1985 vom Künstler Lutz Kammerlein für die damals neu eröffnete Gaststätte „Lipa“.
Die Gaststätte „Lipa“ gehörte zum Ensemble des neu geschaffenen Wendischen Viertels in der Cottbuser Altstadt (Stadtbezirk Mitte). Der Name „Lipa“ (Linde) nimmt Bezug auf das Lindenblatt als Symbol der Domowina, der Interessenvertretung der Sorben/Wenden. Die beiden erhaltenen Relieftafeln messen jeweils 90 × 100 cm. Die dritte Tafel ging Anfang der 1990er Jahre im Zuge von Umbauarbeiten durch die neuen Gaststättenbetreiber verloren. Dies betraf ebenso den von Dieter Nemitz gestalteten Namenszug im Außenbereich der Gaststätte sowie die komplette Innenausstattung, die zum Gesamtkonzept mit sorbischer/wendischer Symbolik gehörte. Damit gingen auch die Holzschnitzarbeit „Lindenbaum“ von Klaus Jerosch sowie kleinere Kunstobjekte der sorbischen/wendischen Künstlerin Eva-Ursula Lange/Wórša Lanzyna (1928–2020) verloren.
Wó objekśe
Toś to wopisanje tuchylu bóžko njepśedlažy w dolnoserbskej rěcy.
Im Außenbereich des Restaurants Piato befinden sich zwei von ehemals drei Relieftafeln mit Darstellungen sorbischer/wendischer Bräuche. Die beiden erhaltenen Reliefs zeigen Szenen des sogenannten Hahnrupfens („Łapanje kokota“), einem Erntebrauch. Das dritte Relief zum Fastnachtsbraauch „Zapust“ ging Anfang der 1990er Jahre verloren. Geschaffen wurden die Tafeln 1985 vom Künstler Lutz Kammerlein für die damals neu eröffnete Gaststätte „Lipa“.
Die Gaststätte „Lipa“ gehörte zum Ensemble des neu geschaffenen Wendischen Viertels in der Cottbuser Altstadt (Stadtbezirk Mitte). Der Name „Lipa“ (Linde) nimmt Bezug auf das Lindenblatt als Symbol der Domowina, der Interessenvertretung der Sorben/Wenden. Die beiden erhaltenen Relieftafeln messen jeweils 90 × 100 cm. Die dritte Tafel ging Anfang der 1990er Jahre im Zuge von Umbauarbeiten durch die neuen Gaststättenbetreiber verloren. Dies betraf ebenso den von Dieter Nemitz gestalteten Namenszug im Außenbereich der Gaststätte sowie die komplette Innenausstattung, die zum Gesamtkonzept mit sorbischer/wendischer Symbolik gehörte. Damit gingen auch die Holzschnitzarbeit „Lindenbaum“ von Klaus Jerosch sowie kleinere Kunstobjekte der sorbischen/wendischen Künstlerin Eva-Ursula Lange/Wórša Lanzyna (1928–2020) verloren.
Awtor:ka wopisanja objekta
Atanasowa, Katja
(09.06.2026)
(09.06.2026)
Awtor:ka wopisanja objekta
Atanasowa, Katja
(09.06.2026)
Pódaśa literatury
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóśebuz (=Cottbuser Blätter, Sonderheft), S. 30.
Pódaśa literatury
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóśebuz (=Cottbuser Blätter, Sonderheft), S. 30.
Fota