XS
SM
MD
LG
XL
XXL
🌐

Gedenktafel fĂŒr Ernst ThĂ€lmann am ehemaligen Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamt / Serbski zarjad

Ort
Landkreis Bautzen
Ort
Landkreis Bautzen
Koordinaten
51.17423
14.42967
Koordinaten
51.17423
14.42967
Kategorie
Denkmale und Gedenktafeln
GebÀude
Kategorie
Denkmale und Gedenktafeln
GebÀude
Über das Objekt
An der Westfassade des ehemaligen Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamtes erinnert eine Granittafel mit zweisprachiger Inschrift und einem PortrĂ€tmedaillon an Ernst ThĂ€lmann. Das GebĂ€ude beherbergte 1948 kurzzeitig das Sorbische Kultur- und Volksbildungsamt – die erste staatliche Einrichtung zur Umsetzung des sĂ€chsischen Sorbengesetzes.
Das dreigeschossige EckgebĂ€ude, einst Sitz des Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamtes / Serbski kulturny a kubƂanski zarjad (Serbski zarjad), beherbergt an seiner westlichen Außenmauer eine Gedenktafel fĂŒr Ernst ThĂ€lmann. Die Tafel besteht aus grauem Lausitzer Granit und trĂ€gt eine Bleiinschrift in deutscher und obersorbischer Sprache. DarĂŒber befindet sich ein rötliches Granitmedaillon mit dem SeitenportrĂ€t des KPD-Vorsitzenden Ernst ThĂ€lmann (1886–1944), der im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde.
Das GebĂ€ude war 1948 fĂŒr kurze Zeit der Sitz des Serbski zarjad, einer beim sĂ€chsischen Ministerium fĂŒr Volksbildung eingerichteten staatlichen Behörde zur Förderung der sorbischen Kultur und Bildung. Diese Einrichtung wurde auf Grundlage des am 23. MĂ€rz 1948 verabschiedeten Sorbengesetzes am 3. Mai 1948 gegrĂŒndet. Erster Leiter war Paul Nedo / PawoƂ Nedo, der spĂ€ter langjĂ€hriger Vorsitzender der Domowina wurde.
Die Gedenktafel wurde 1979 im Zuge des 30. Jahrestages der DDR feierlich enthĂŒllt. Sie diente zugleich als ErklĂ€rungstafel zur Benennung der damaligen Ernst-ThĂ€lmann-Straße (seit 1990 wieder Bahnhofstraße). Gefertigt wurde sie von der PGH Steinmetz aus Lausitzer Granit.
Über das Objekt
An der Westfassade des ehemaligen Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamtes erinnert eine Granittafel mit zweisprachiger Inschrift und einem PortrĂ€tmedaillon an Ernst ThĂ€lmann. Das GebĂ€ude beherbergte 1948 kurzzeitig das Sorbische Kultur- und Volksbildungsamt – die erste staatliche Einrichtung zur Umsetzung des sĂ€chsischen Sorbengesetzes.
Das dreigeschossige EckgebĂ€ude, einst Sitz des Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamtes / Serbski kulturny a kubƂanski zarjad (Serbski zarjad), beherbergt an seiner westlichen Außenmauer eine Gedenktafel fĂŒr Ernst ThĂ€lmann. Die Tafel besteht aus grauem Lausitzer Granit und trĂ€gt eine Bleiinschrift in deutscher und obersorbischer Sprache. DarĂŒber befindet sich ein rötliches Granitmedaillon mit dem SeitenportrĂ€t des KPD-Vorsitzenden Ernst ThĂ€lmann (1886–1944), der im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde.
Das GebĂ€ude war 1948 fĂŒr kurze Zeit der Sitz des Serbski zarjad, einer beim sĂ€chsischen Ministerium fĂŒr Volksbildung eingerichteten staatlichen Behörde zur Förderung der sorbischen Kultur und Bildung. Diese Einrichtung wurde auf Grundlage des am 23. MĂ€rz 1948 verabschiedeten Sorbengesetzes am 3. Mai 1948 gegrĂŒndet. Erster Leiter war Paul Nedo / PawoƂ Nedo, der spĂ€ter langjĂ€hriger Vorsitzender der Domowina wurde.
Die Gedenktafel wurde 1979 im Zuge des 30. Jahrestages der DDR feierlich enthĂŒllt. Sie diente zugleich als ErklĂ€rungstafel zur Benennung der damaligen Ernst-ThĂ€lmann-Straße (seit 1990 wieder Bahnhofstraße). Gefertigt wurde sie von der PGH Steinmetz aus Lausitzer Granit.
Fotos
Fotos