XS
SM
MD
LG
XL
XXL
🌐

instalacija kśicow we Łakomje

Město
Łakoma
Město
Łakoma
Koordinaty
51.796084
14.380656
Koordinaty
51.796084
14.380656
Kategorija
skulptury a plastiki
Kategorija
skulptury a plastiki
Wo objekće
Tute wopisanje tuchwilu bohužel njepředleži w hornjoserbskej rěči.

An der Zufahrt von der B 168 zur ehemaligen Ortslage Lakoma am heutigen Cottbuser Ostsee erinnert eine Installation aus zehn weißen Holzkreuzen an devastierte Ortschaften des Lausitzer Kohlereviers. Die Kreuze tragen die Namen der verschwundenen Dörfer. Die 1994 entstandene Anlage wurde mehrfach erneuert und dabei sowohl äußerlich als auch in der Auswahl der erinnerten Orte verändert.
Lakoma wurde zwischen 1987 und 1989 für den Abriss zugunsten des Tagebaus Cottbus-Nord vorbereitet. Von der Umsiedlung waren 143 Menschen betroffen. Die Mehrheit von ihnen zog in einen eigens für sie in Komplexbauweise errichteten Eigenheimstandort im benachbarten Willmersdorf. Der eigentliche Abriss des bereits leerstehenden Dorfes erfolgte jedoch erst zwischen 2003 und 2006.
1992 besetzten Cottbuser Abiturientinnen und Abiturienten, darunter auch Schülerinnen und Schüler des Niedersorbischen Gymnasiums, gemeinsam mit Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten einige der leer stehenden Häuser. Die Stadt Cottbus legalisierte diese Nutzung 1994 und vergab befristete Nutzungsverträge bis 2003. In den folgenden Jahren entwickelte sich Lakoma zu einem wichtigen Ort des Protests gegen den Lausitzer Kohlebergbau sowie gegen dessen ökologische und soziokulturelle Folgen. Dabei spielten sorbische Akteure ebenso wie Fragen der sorbischen Sprache und Kultur eine zentrale Rolle.
Wo objekće
Tute wopisanje tuchwilu bohužel njepředleži w hornjoserbskej rěči.
An der Zufahrt von der B 168 zur ehemaligen Ortslage Lakoma am heutigen Cottbuser Ostsee erinnert eine Installation aus zehn weißen Holzkreuzen an devastierte Ortschaften des Lausitzer Kohlereviers. Die Kreuze tragen die Namen der verschwundenen Dörfer. Die 1994 entstandene Anlage wurde mehrfach erneuert und dabei sowohl äußerlich als auch in der Auswahl der erinnerten Orte verändert.
Lakoma wurde zwischen 1987 und 1989 für den Abriss zugunsten des Tagebaus Cottbus-Nord vorbereitet. Von der Umsiedlung waren 143 Menschen betroffen. Die Mehrheit von ihnen zog in einen eigens für sie in Komplexbauweise errichteten Eigenheimstandort im benachbarten Willmersdorf. Der eigentliche Abriss des bereits leerstehenden Dorfes erfolgte jedoch erst zwischen 2003 und 2006.
1992 besetzten Cottbuser Abiturientinnen und Abiturienten, darunter auch Schülerinnen und Schüler des Niedersorbischen Gymnasiums, gemeinsam mit Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten einige der leer stehenden Häuser. Die Stadt Cottbus legalisierte diese Nutzung 1994 und vergab befristete Nutzungsverträge bis 2003. In den folgenden Jahren entwickelte sich Lakoma zu einem wichtigen Ort des Protests gegen den Lausitzer Kohlebergbau sowie gegen dessen ökologische und soziokulturelle Folgen. Dabei spielten sorbische Akteure ebenso wie Fragen der sorbischen Sprache und Kultur eine zentrale Rolle.
Awtor:ka wopisanja objekta
Lorenz, Robert
(26.06.2026)
Awtor:ka wopisanja objekta
Lorenz, Robert
(26.06.2026)
Podaća literatury
Förster, Frank: Verschwundene Dörfer im Lausitzer Kohlerevier. Bautzen 2014, S. 168-172.
Archiv verschwundener Orte Forst/Horno: Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlung. Forst/Horno 2010, S. 100-101.

https://www.kuladig.de/Objektansicht/BKM-32000628 [letzter Zugriff: 26.06.2026]
Podaća literatury
Förster, Frank: Verschwundene Dörfer im Lausitzer Kohlerevier. Bautzen 2014, S. 168-172.
Archiv verschwundener Orte Forst/Horno: Dokumentation bergbaubedingter Umsiedlung. Forst/Horno 2010, S. 100-101.
https://www.kuladig.de/Objektansicht/BKM-32000628 [letzter Zugriff: 26.06.2026]
Fota
Fota