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Lebendiges Kulturerbe

Zampern

Das Zampern ist der Umzug verkleideter Personen in verschiedenen Gruppen (z. B. Jugendliche, verheiratete MĂ€nner und verheiratete Frauen, heute auch gemischte Gruppen und Kinder), die in Begleitung von Musikanten von Haus zu Haus gehen. Die Ă€ltere Literatur belegt spezifische KostĂŒme der Zamperer, etwa den ErbsstrohbĂ€r, den Storch, den Schimmelreiter oder auch den Doppelmenschen sowie die Eierfrau. Diese ist in der Regel ein Mann in Frauentracht, der den Eierkorb trĂ€gt. Heute kommen Clowns-, Tier- und andere KostĂŒme hinzu. Nach einem Tanz mit der Hausfrau und einem Glas Schnaps erhalten die Zamperer Eier und Geld fĂŒr das „Eieressen“. Das ist der Tanzabend der jeweiligen Zampergesellschaft.

Es ist lebendiges Kulturerbe, das sich durch seine Dynamik auszeichnet. Das bedeutet, dass es sich in der AusfĂŒhrung und Weitergabe ĂŒber Generationen hinweg wandelt und anpasst. Dadurch wird es tradiert und bleibt lebendig.