Serbski dom
Město
Choćebuz
Město
Choćebuz
Koordinaty
51.75887
14.3248
14.3248
Koordinaty
51.75887
14.3248
Kategorija
Wo objekće
Tute wopisanje tuchwilu bohužel njepředleži w hornjoserbskej rěči.
Das repräsentative Gebäude am Cottbuser Schillerplatz wurde kurz vor der Währungsunion Mitte 1990 unter Aufwendung beträchtlicher Mittel von der Domowina – Bund Lausitzer Sorben erworben. Eine sorbische/wendische Initiativgruppe mit Vertretern aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen organisierte sowohl die Restauration mit anteiligem Umbau als auch den Einzug sorbischer/wendischer Institutionen.
Gegenwärtig beherbergt das „Wendische Haus/Serbski dom“ verschiedene sorbische/wendische Institutionen: eine Arbeitsstelle des Sorbischen Instituts/Serbski institut (Wótnožka za dolnoserbske slěźenja), der Domowina-Regionalverband Niederlausitz e. V./Domowinska župa Dolna Łužyca z. t., die Cottbuser Regionalstelle der Stiftung für das sorbische Volk/Wótnožka Chóśebuz Załožby za serbski lud, die Niedersorbische Bibliothek/Dolnoserbska biblioteka, die Vertriebsstelle des Domowina-Verlags Bautzen/Ludowe nakładnistwo Domowina-rozšyrjenje, die Sorbische Kulturinformation „LODKA“/Serbska kulturna informacija „LODKA“ sowie die Vertretung des Sorbischen National-Ensembles/Serbski ludowy ansambel in der Niederlausitz.
Die Nutzung eines Gebäudes durch mehre sorbische/wendische Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens (Bildung, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung) ist für die Niederlausitz bzw. das Land Brandenburg einmalig. In der Oberlausitz existierte eine äquivalentes repräsentatives Mehrzweckgebäude bereits seit 1904: Der „Serbski dom“, das alte „Wendische Haus“ am Bautzener Lauengraben (1945 zerstört), und seit 1956 der (neue) „Serbski dom"/„Haus der Sorben“ am Bautzener Postplatz.
Das Gebäude des „Wendischen Hauses/Serbski dom“ auf der Cottbuser August-Bebel-Straße wurde 1900 als Wohn- und Geschäftshaus im Neo-Renaissance-Stil errichtet. Es reihte sich ein in die Bebauung rund um den ursprünglichen Viehmarkt mit dem Jugendstiltheater im Zentrum, die zur Gestaltung einer attraktiven landschaftsarchitektonischen Platzanlage führte. Sie war Bestandteil der sogenannten „westlichen Stadterweiterung“, die aufgrund der schnell wachsenden Bevölkerung notwendig war.
Wo objekće
Tute wopisanje tuchwilu bohužel njepředleži w hornjoserbskej rěči.
Das repräsentative Gebäude am Cottbuser Schillerplatz wurde kurz vor der Währungsunion Mitte 1990 unter Aufwendung beträchtlicher Mittel von der Domowina – Bund Lausitzer Sorben erworben. Eine sorbische/wendische Initiativgruppe mit Vertretern aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen organisierte sowohl die Restauration mit anteiligem Umbau als auch den Einzug sorbischer/wendischer Institutionen.
Gegenwärtig beherbergt das „Wendische Haus/Serbski dom“ verschiedene sorbische/wendische Institutionen: eine Arbeitsstelle des Sorbischen Instituts/Serbski institut (Wótnožka za dolnoserbske slěźenja), der Domowina-Regionalverband Niederlausitz e. V./Domowinska župa Dolna Łužyca z. t., die Cottbuser Regionalstelle der Stiftung für das sorbische Volk/Wótnožka Chóśebuz Załožby za serbski lud, die Niedersorbische Bibliothek/Dolnoserbska biblioteka, die Vertriebsstelle des Domowina-Verlags Bautzen/Ludowe nakładnistwo Domowina-rozšyrjenje, die Sorbische Kulturinformation „LODKA“/Serbska kulturna informacija „LODKA“ sowie die Vertretung des Sorbischen National-Ensembles/Serbski ludowy ansambel in der Niederlausitz.
Die Nutzung eines Gebäudes durch mehre sorbische/wendische Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens (Bildung, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung) ist für die Niederlausitz bzw. das Land Brandenburg einmalig. In der Oberlausitz existierte eine äquivalentes repräsentatives Mehrzweckgebäude bereits seit 1904: Der „Serbski dom“, das alte „Wendische Haus“ am Bautzener Lauengraben (1945 zerstört), und seit 1956 der (neue) „Serbski dom"/„Haus der Sorben“ am Bautzener Postplatz.
Das Gebäude des „Wendischen Hauses/Serbski dom“ auf der Cottbuser August-Bebel-Straße wurde 1900 als Wohn- und Geschäftshaus im Neo-Renaissance-Stil errichtet. Es reihte sich ein in die Bebauung rund um den ursprünglichen Viehmarkt mit dem Jugendstiltheater im Zentrum, die zur Gestaltung einer attraktiven landschaftsarchitektonischen Platzanlage führte. Sie war Bestandteil der sogenannten „westlichen Stadterweiterung“, die aufgrund der schnell wachsenden Bevölkerung notwendig war.
Awtor:ka wopisanja objekta
Atanasowa, Katja
Rogan, Alfred
Šurman, Pětš
(01.12.2025)
Rogan, Alfred
Šurman, Pětš
(01.12.2025)
Awtor:ka wopisanja objekta
Atanasowa, Katja
Rogan, Alfred
Šurman, Pětš
(01.12.2025)
Podaća literatury
Ackermann, Irmgard/Cante, Marcus/Mues, Antje 2001: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg, Stadt Cottbus“, Bd. 2.1, Worms, S. 305–309, 344–346.
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóśebuz (=Cottbuser Blätter, Sonderheft), S. 24.
Podaća literatury
Ackermann, Irmgard/Cante, Marcus/Mues, Antje 2001: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg, Stadt Cottbus“, Bd. 2.1, Worms, S. 305–309, 344–346.
Atanasov, Katja/Herrmann, Katharina/Roggan, Alfred/Schurmann, Peter 2011: Das Wendische Cottbus – Serbski Chóśebuz (=Cottbuser Blätter, Sonderheft), S. 24.
Fota